Diplomarbeit MASTERTOWER

Die Aufgabe war ein Hochhaus auf einem engen Restgrundstück in der Nähe der Stuttgarter FH zu entwerfen. Das Gebäude sollte als Erweiterung der FH dienen und einen Hörsaal sowie 190 neue Arbeitsplätze für Studenten der Masterstudiengänge beinhalten. Der Entwurf ist so angelegt, dass das Gebäude in 2 gleich große Bereiche aufgeteilt ist, die durch das Atrium miteinander verbunden sind. Im Atrium sind "Boxen" eingebaut in denen sich interaktive Gruppenarbeitsplätze befinden. Die "Boxen" haben ein Oberlichtband, die restliche Fassade besteht aus Glas, das mit LEDs hinterleuchtet ist. Die "Boxen" sind über die Treppenpodeste erreichbar und werden oben als Kommunikations- und Erholungszone genutzt. Im EG befindet sich ein Hörsaal sowie das Foyer. Im 1. OG ist die Cafeteria untergebracht, in den anderen Stockwerken befinden sich die Arbeitsplätze und Besprechungsräume. Im 11. OG ist eine Dachterrasse. Die Arbeitsplätze sind so angelegt, dass jeder Student ein Caddy erhält, in dem er alle eigenen Utensielien unterbringt. Die Caddys werden im UG geparkt. So kann jeder Student jeden freien Arbeitsplatz nützen, somit ist es einfacher in Gruppen zu arbeiten. Die mobilen Tische lassen sich in alle vier Richtungen erweitern. Es stehen mobile Trennwände zur Verfügung, um eigene Arbeitsbereiche zu schaffen.                                                                                                                                                        

Das Gebäude hat eine Doppelfassade. Die äußere Hülle besteht aus Glaslamellen. Diese können im Sommer geöffnet werden, wodurch eine Hinterlüftung entsteht, die zusammen mit den Jalousien im Zwischenraum dafür sorgt, dass es zu keiner Überhitzung im Gebäude kommt. Im  Winter werden die Lamellen geschlossen, dadurch entsteht ein Wärmepuffer im Zwischenraum. Die Jalousien werden zur Lichtlenkung eingesetzt. Das Atrium dient zur Belichtung, zur Klimatisierung, als passiver Energiespender und als Grünzone.